Dieser größte Vertreter unserer Grasmückenarten ist nur im Osten
Deutschlands anzutreffen, doch scheint er sich allmählich nach Westen zu
verbreiten. Von seinen Verwandten kann man den in dichten Buchenwerk
verborgen lebenden Vogel an dem vorwiegend grauen, unterseits leicht
dunkel gewellten Gefieder und den stechend schwefelgelben Augensternen
unterscheiden. Wegen ihrer Scheu und Furcht ist die im Dickicht ungemein
gewandt und schnell umherstreifende Sperbergrasmücke nur schwer zu
beobachten und sie bleibt dem Auge ungewandter Späher deshalb auch meist
verborgen. Ihren reichhaltigen und abwechslungsreichen Gesang trägt sie
unter seltsamen Flattern und hüpfen vor.
Zugvogel: Mai -
August;
Lockruf: "tschäck";
Angstruf: "errr";
Länge: 18cm;
Spannweite: 26 cm;
Ei: grauweiß mit violettgrauen Punkten; Größe 21x15mm